Blasenschwäche

Wie kann es zur Blasenschwäche kommen?

Für viele Menschen ist Blasenschwäche (Inkontinenz) ein Tabuthema. Dabei ist Blasenschwäche ein weit verbreitetes Problem. Die Hälfte aller über 50-jährigen ist betroffen, aber auch viele junge Frauen nach Geburt und Dammverletzung. Blasenschwäche tritt auf, wenn die Blasenmuskulatur, die Schließmuskelfunktion, der Beckenboden und das diesen Bereich versorgende Nervensystem nicht funktionstüchtig sind.

Welche Formen der Blasenschwäsche gibt es?

Man unterscheidet die Belastungsinkontinenz: Urinverlust bei Druckerhöhung im Bauchraum durch Husten, Lachen, Niesen aufgrund einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur (Geburten, Operationen, Bindegewebsschwäche, Übergewicht).
Weiterhin gibt es die Dranginkontinenz (Reizblase), die durch einen überaktiven Blasenmuskel gekennzeichnet ist und Mischformen aus Belastungs- und Dranginkontinenz.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Blasenerkrankungen?

Um eine Diagnose stellen zu können, sollte vaginal untersucht werden, ein Ultraschall vom Beckeneingang erfolgen und sich die Messung des Blasendruckes anschliessen.
Zur Therapie gehören das Beckenbodentraining mittels Physiotherapie oder Stromtherapie, Biofeedback, Aufbau der Schleimhaut an Scheide und Harnröhre, Vaginaltampons, eventl. Pessartherapie, medikamentöse Therapie und operative Möglichkeiten. Sollte es zur Operation kommen arbeiten wir mit dem IBBZ zusammen.